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„Ich habe das Wort mit dem Ding verwechselt“ ist eine Performance und auch Installation, in der es um das derzeit umkämpfte Verhältnis von Identität, Sprache und Algorithmen geht.

Die Arbeit besteht aus einem Programm im doppelten Sinne seiner Wortbedeutung. Ein Programm als Software sowie ein Programm als Anleitung für eine mögliche Performance, das im Schaukasten als Poster ausgehängt ist. Für die Aufführung zur Eröffnung wurden drei Personen aus dem Publikum ausgewählt und mit einem Smartphone ausgerüstet. Das Programm, das im Schaukasten hängt, wird nun ausgeführt. Jede*r Beteiligte bekommt zu Beginn die Instruktionen per Instant Message auf das Smartphone zugesandt. Nachdem die ausgewählten Personen die Instruktion gelesen haben, startet die Aufführung. Diese besteht aus einem Dialog-Text, der von der Software zeitlich gestaffelt an jeweils ein Smartphone gesandt wird und dann von der Person, die den Text erhält, gesprochen wird. Dabei spielt der Zufall eine Rolle, wer welchen Text zum Sprechen erhält.

Die Arbeit legt den Programmcode, der zur Aufführung notwendig ist, offen und regt Besucher*innen der Ausstellung an, diese Performance selbst an diesem oder einem anderen Ort aufzuführen. Im QRCode ist ein Link hinterlegt, an dem das Plakat sowie der Scriptcode für eine eigene Performance heruntergeladen werden können.

Download Plakat und Performancecode